Kompetenzorientierung in der Weiterbildung - Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte
 

Janine Stahl-von Zabern

Der Umgang mit den eigenen Gefühlen. Die Entwicklung der Emotionsregulation in der Kindheit

123-456-78

2015


Der Mensch ist seinen Emotionen nicht passiv ausgesetzt. Er ist in der Lage, aktiv mit seinen Gefühlen umzugehen und sie zu regulieren, und dies bereits im Säuglings- und Kindesalter (vgl. Weber, 1990). Denn schon Kleinstkinder können ihre Empfindungen verringern, unterdrücken oder auch verstärken. Dabei erfolgt die Regulation der Emotionen und Handlungen auf verschiedenen Ebenen: auf der Ebene der Wahrnehmung und Bewertung von Sachverhalten, auf der Ebene des Erlebens, des Emotionsausdrucks und auf der physiologischen Ebene. Im Rahmen dieses Fachtextes wird zunächst der Begriff „Emotionsregulation“ näher beleuchtet, um daraufhin verschiedene Regulationsmöglichkeiten sowie die Entwicklung der Regulationsfähigkeit im Kindesalter in den Blick zu nehmen.